JugendLand - Mobile Jugendarbeit

Seit 2001 befindet sich JugendLand – Mobile Jugendarbeit in Trägerschaft des Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.

Die Mobile Jugendarbeit wird in den Sozialräumen 4 und 5 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von vier Fachkräften umgesetzt. Die Fachkräfte sind jeweils im Zweierteam im ländlichen Raum unterwegs und arbeiten auf Grundlage der Fachstandards für Mobile Jugendarbeit/Streetwork in Sachsen des LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V.

Mobile Jugendarbeit ist ein aufsuchendes, niedrigschwelliges, anwaltschaftliches und parteiliches, an den jungen Menschen und deren Lebenswelten orientiertes Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit, welches verschiedene Methoden in einem Handlungskonzept vereint. Die Fachkräfte offerieren ein dauerhaftes, belastbares und verlässliches Kontakt- und Beziehungsangebot. Die theoretischen Grundlagen Mobiler Jugendarbeit finden sich vor allem in der Lebensweltorientierung und der Sozialraumorientierung.

Neben der Förderung durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird die Mobile Jugendarbeit durch die Kommunen in den Sozialräumen 4 und 5 finanziell unterstützt.

Das Team

Kontaktdaten
Tel. : 03501 79 29 009
Mobil: 0174 82 33 420
E-Mail: josefine.naeser[at]jugend-ring.de

Josefine Näser

JugendLand - Mobile Jugendarbeit im Sozialraum 4

Kontaktdaten
Tel. : 03501 79 29 009
Mobil: 0173 16 77 441
E-Mail: vivien.schubert[at]jugend-ring.de

Vivien Schubert

JugendLand - Mobile Jugendarbeit im Sozialraum 4

Vivien Loibl

im langzeitkrank

Kontaktdaten
Tel. : 03501 79 29 009
Mobil: 0151 18 99 88 68
E-Mail: lisa.ebel[at]jugend-ring.de

Lisa Ebel

JugendLand - Mobile Jugendarbeit im Sozialraum 5

Kontaktdaten
Tel. : 03501 79 29 009
Mobil: 0173 16 30 229
E-Mail: felix.poehland[at]jugend-ring.de

Felix Pöhland

JugendLand - Mobile Jugendarbeit im Sozialraum 5

Übersicht zu den Sozialräumen 4 und 5 im Landkreis

Karte Sozialräume 4 und 5

Sozialraum 4

  • Pirna
  • Dohma
  • Königstein
  • Struppen
  • Kurort Rathen
  • Bad Schandau
  • Rathmannsdorf
  • Reinhardtsdorf-Schöna
  • Rosenthal-Bielatal
  • Gohrisch

Sozialraum 5

  • Stolpen
  • Dürrröhrsdorf-Dittersbach
  • Hohnstein
  • Neustadt in Sachsen
  • Sebnitz
  • Stadt Wehlen
  • Lohmen

Das Arbeitsfeld

Die Hauptziele Mobiler Jugendarbeit leiten sich aus § 1 Abs. 3 i. V. m. § 9 Abs. 2 und 3 SGB VIII ab und finden ihre Konkretisierung in den §§ 11 und 13 SGB VIII. Mobile Jugendarbeit ist ein an der Lebenswelt junger Menschen und dem Gemeinwesen orientiertes Angebot der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII und eine Form der Jugendsozialarbeit gemäß § 13 SGB VIII zur sozialen Integration junger Menschen.
Als ein Kontaktangebot in der Lebenswelt junger Menschen hat Mobile Jugendarbeit zum Ziel, soziale Benachteiligungen abzubauen und die Integration in die Gesellschaft zu fördern.
Mobile Jugendarbeit basiert auf einem humanistischen Menschenbild. In der Arbeit mit jungen Menschen werden demokratische Werte und ethische Grundsätze der menschlichen Würde und der Gleichwertigkeit aller Menschen vertreten. Dadurch haben alle Adressat*innen unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion, Geschlecht, körperlichen bzw. geistigen Behinderungen oder sexueller Orientierung Zugang zum Angebot.
Zielgruppe sind junge Menschen im Alter von 14 – 27 Jahren in ihren selbstgewählten Gruppenstrukturen, sowie angrenzende Altersgruppen und sozial benachteiligte und von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossene junge Menschen. Die Fachkräfte sind auch Ansprechpartner*innen für Schulen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, das Gemeinwesen und andere Akteur*innen im Sozialraum.

Innerhalb des sozialpädagogischen Konzeptes werden folgende vier Handlungsfelder vereint, die ebenso im Selbstverständnis von JugendLand zu finden sind:

Aufsuchende Arbeit: kontinuierliches und gezieltes Aufsuchen von jungen Menschen im Sozialraum, um Kontakt herzustellen und zu halten, Vertrauen aufzubauen und für jugendrelevante Themen Ansprechpartner*in zu sein

Arbeit im Gemeinwesen: Interessenvertretung gegenüber verwaltungspolitischen Entscheidungsträger*innen, aktive Teilnahme in Arbeitsgruppen, Gremien und lokalen Netzwerken, um Bedürfnisse junger Menschen transparent zu machen, für diese einzutreten und Benachteiligungen abzubauen

Einzelarbeit: ressourcenorientierte Unterstützung und Beratung von jungen Menschen bei individuellen Themen sowie Herausforderungen, Stärkung der Lebenskompetenzen, bei Bedarf Weitervermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten

Gruppen- und Projektarbeit: Begleitung von Jugendgruppen in gruppendynamischen Prozessen und bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen, Organisation von Projekten und alternativer Freizeitgestaltung, Schaffung von Räumen für die aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen

Die Arbeit ist konzeptionell langfristig angelegt in der Absicht, jugendförderliche Strukturen im Gemeinwesen zu entwickeln und zu stabilisieren. Kontinuität, Verlässlichkeit, Freiwilligkeit und Transparenz der Angebote sind wichtige Grundsätze, um die Voraussetzung für stabile und vertrauensvolle Beziehungen zu jungen Menschen, Netzwerkpartner*innen und Akteur*innen im Sozialraum zu schaffen.