Workshop mit Sebastian Beer (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.) am 11. Oktober 2022 von 10 bis 13 Uhr

Spätestens seit Beginn der Corona-Proteste ist klar: Der Glaube an Verschwörungs­ideologien findet sich – wenn auch in unterschiedlichem Maß – in allen sozialen und politischen Teilen der Gesellschaft. Einzelne Aspekte der dabei im Fokus stehenden Erzählungen sind dabei wandelbar, stets geprägt sind sie durch ihren antisemitischen Kern. Das hat auch der Krieg in der Ukraine gezeigt, der für Beteiligte der Proteste zunehmend an Bedeutung gewinnt.
In unserem Workshop betrachten wir gängige Narrative dieser Proteste, beantworten die Frage, weshalb Verschwörungs­ideologien antisemitisch sind und betrachten die Protestbeteiligten in Zeiten des Kriegs und des Klimawandels. Damit einher geht der Versuch einer politischen Einordnung der Proteste.

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